Django Asül PDF Print E-mail

Politische Bildung einmal anders: der Kabarettist Django Asül stellt sich den Fragen unserer Elftklässler zu seiner Biografie, seinem Berufsweg, seinem Selbstverständnis - ganz ohne Gage.

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Starnberger Merkur (30.1.2010):

Django Asül: „Aktiv vor Verblödung schützen“

29.1.10 - Tutzing - Lacher und Szenenapplaus sind im Schulunterricht eher selten: Außer wenn Django Asül eine Klasse besucht. Das durften am Freitag die 11. Klasse des Tutzinger Gymnasiums erleben.

Unterricht mit Lachern und Szenenapplaus: Direktor Thomas Franz (vo.l.) und Claudia Egerer sowie die 11. Klassen begrüßten Django Asül im Tutzinger Gymnasium. Foto: svj

Unterricht mit Lachern und Szenenapplaus: Direktor Thomas Franz (vo.l.) und Claudia Egerer sowie die 11. Klassen begrüßten Django Asül im Tutzinger Gymnasium. Foto: svj

„Man sollte die Schule nicht allzu zu ernst nehmen, aber auch nicht völlig schleifen lassen.“ Das war einer der Sätze mit denen der Kabarettist, der ohne Honorar an die Bildungseinrichtung kam, die Schüler unterhielt. Die elften Klassen durften im Rahmen eines Seminars Fragen zum Beruf des bekannten Kabarettisten, zu Politik und Medienszene stellen. Anschließend werden die Jugendlichen aus den Antworten Referate für den Sozialkundeunterricht erarbeiten.

Am Anfang waren die Schüler noch etwas schüchtern. Nach einiger Zeit tauten sie allerdings dank der unverkrampft-lockeren Art des Entertainers auf. Django Asül gab zu, dass er selber lieber nicht Politiker werden möchte: „Schon deshalb nicht, weil ich denen generell nicht zutraue, irgendwas voranzubringen.“

Nach unterhaltsamen 90 Minuten gab er seinen jungen Zuhörern noch einen gut gemeinten Rat mit auf den Weg: „Macht’s euch nicht verrückt!“ Das mit dem Abitur sei halb so wild, sogar beim „von Stoiber überstürzt eingeführten G 8“.

 

Starnberger SZ (30.1.2010):

SZ-2010-01-30