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Q11 auf den Spuren der NS-Vergangenheit in München

Mit der NS-Vergangenheit Münchens befasste sich im Rahmen einer Tagesexkursion die gesamte Q11. Ein multimedialer Stadtteil-Spaziergang führte die von ihren Geschichtslehrkräften begleiteten Kurse per App zu Orten in der Maxvorstadt, die mit der NS-Zeit verbunden sind – darunter unter anderem der Platz der Opfer des Nationalsozialismus, der Luitpoldblock sowie der von den Nationalsozialisten zu einem Kultort umgestaltete Königsplatz. Einen zweiten Programmpunkt bildete der Besuch des am Max-Mannheimer-Platz gelegenen NS-Dokumentationszentrums.

Die Exkursion eröffnete mit Sicherheit einen neuen Blick auf die heutige Landeshauptstadt des Freistaats Bayerns, in der sich viele Schüler*innen regelmäßig aufhalten, und schärfte das historische Bewusstsein für deren Bedeutung als „Hauptstadt der Bewegung“ zur Zeit des Nationalsozialismus.

Mindestens genauso wichtig war nach der Corona-Zeit aber auch der soziale Aspekt. Alle (die Lehrkräfte eingeschlossen) freuten sich, das erste Mal als gesamte Stufe gemeinsam unterwegs zu sein, nachdem die Studienfahrt nach Berlin und die Abschlussfahrt hatten ausfallen müssen. Zur guten Stimmung trugen nach dem offiziellen Teil sowohl eine todesmutige Fahrt mit einem frisch eröffnetem Kettenkarussell auf dem Königsplatz als auch ein Abstecher in den Augustiner-Keller bei.

Stefan Flierl

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