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Q11-Exkursion zur Geschichte Münchens im Nationalsozialismus

Am Wandertag unternahm die gesamte Q11 zur Auseinandersetzung mit der besonderen Bedeutung Münchens als „Hauptstadt der Bewegung“, zu der die Stadt von der nationalsozialistischen Propaganda, in Anspielung auf die Ursprünge der nationalsozialistischen Bewegung und auf Hitlers Aufstieg in Münchens reaktionärem und rechtskonservativem Milieu der Nachkriegszeit, nach 1933 erhoben wurde, eine Geschichtsexkursion in die Hauptstadt des heutigen Freistaats.

Führungen des Stadtmuseums: Auf den Spuren der Täter und der Erinnerungskultur Münchens
Drei Führungen des Münchner Stadtmuseums ließen die Kurse sowohl die Orte der Täter – insbesondere in der Maxvorstadt, in der die NSDAP ihr Parteiviertel ansiedelte – als auch die heutigen Erinnerungsorte und Denkmäler erkunden.
Ein Schwerpunkt der Führungen lag auf der kritischen Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Erinnerungskultur der Stadt, die sich lange Zeit schwertat, mit gut sichtbaren Denkmälern und Gedenktafeln auf den NS-Terror hinzuweisen. Dieser trug sich unter anderem im Wittelsbacher Palais in der Brienner Straße zu, in das 1933 die Gestapo-Zentrale einzog. Nach dem Totalabriss des im Krieg zerstörten Palastgebäudes im Jahr 1950 errichtete auf dem Grundstück die Bayerische Landesbank ihre Zentrale. An die wechselvolle Geschichte des Ortes erinnert eine recht schlecht einsehbare Gedenktafel jedoch erst seit 1984.

Neben der Beschäftigung mit Münchens Vergangenheit im Nationalsozialismus trug der Besuch des Viktualienmarktes, auf dem man vor den Führungen mit einem Frühstück in den Tag startete, zu einer gelungenen Exkursion bei.

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