von WebAdminstrator

Virtuelle Besichtigung der KZ-Gedenkstätte Dachau

Die Pandemie verändert unseren Alltag und macht vielen von uns zu schaffen, doch darf sie uns auch dieses Jahr nicht davon abhalten, den Opfern des Holocaust zu gedenken und aktiv über die tragischen Geschehnisse aufzuklären. „Aufklärung zu Hause“ lautete deshalb die Devise für die diesjährige KZ-Gedenkstättenveranstaltung.

An 20 Stationen wurde uns mithilfe von Bild- und Audiomaterial der Weg vom grausamen Leiden der KZ-Insassen bis hin zur emotionalen Befreiung des Dachauer Konzentrationslagers nähergebracht. Der virtuelle Rundgang rief gemischte Gefühle hervor. Entsetzen, Unbehagen, Staunen, Wut und Trauer erfüllten die knapp 20 Minuten. Der selbstständige Durchlauf machte es möglich, sich voll und ganz auf den Rundgang einzulassen und sich in Gedanken in die Beteiligten beider Seiten hineinzuversetzen.

Mit den Erkenntnissen aus dem Rundgang und den gesammelten Informationen erstellten wir gemeinsam eine Reihe von Vorträgen, um uns noch intensiver mit der Befreiung zu befassen und uns gemeinsam gegen die Geschehnisse dieser dunklen Jahre auszusprechen. Ein paar abschließende Worte der leitenden Lehrkräfte beendeten gegen Mittag die Veranstaltung. Ein rundum gelungenes Projekt.

Sonny Ungermann, 10d

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