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Vortrag über „Amnesty International“ für die Q11-Sozialkunde-Kurse

„Das Robert-Koch-Institut für Menschenrechte“, so umschrieb Frau Bausch-Gall das Renommee, das „Amnesty International“ inzwischen zuteilwerde. Die Münchnerin engagiert sich schon seit vielen Jahren in der Nichtregierungsorganisation, die weltweit für die Wahrung der Menschenrechte eintritt, 1977 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde und in diesem Jahr ihr sechzigstes Gründungsjubiläum begeht. In einer Videokonferenz stellte sie den einstündigen Sozialkunde-Kursen der Q11 die Arbeit der Organisation vor, für deren Ziele, z. B. die Abschaffung der Todesstrafe, sich mehr als 7.000.000 Menschen in 150 Ländern dieser Welt engagieren.

Auf allen Kontinenten recherchieren Unterstützer*innen Menschenrechtsverletzungen, tragen Informationen zusammen und versuchen durch gezielte und medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit Druck auf Verantwortliche aufzubauen, um eine Verbesserung für von politischer Gewalt oder Diskriminierung betroffene Menschen herbeizuführen. Mit Erfolg, wie Frau Bausch-Gall mit Beispielen anschaulich unterstrich und was zugleich die positive Botschaft eines spannenden Kurzvortrags war, der die lehrplanmäßige Beschäftigung mit freien und unfreien politischen Systemen ergänzte.

Stefan Flierl

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