von Schulreporter

Theater, Musik und Zauberei: Digitale SMV-Show mit vielen Überraschungen

Am 3. Juli 2020 um 18.00 Uhr fand für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums trotz der Corona-Beschränkungen eine besondere Veranstaltung statt: Sie bekamen digital die „SMV-Show“ präsentiert, die in den letzten Wochen von der in Corona-Zeiten spontan entstandenen „Show-AG“ organisiert und moderiert wurde. Bis zu 200 Accounts hatten sich an dem Abend in die Videokonferenz auf „Microsoft Teams“ eingeloggt, in der die Show live gezeigt wurde. Da zum Teil auch die Eltern und Freunde mit vor dem Bildschirm saßen, dürfte die Zuschauerzahl noch höher gewesen sein. Die Regeln waren einfach: Mikrofone und Kameras der Zuschauer mussten aus bleiben, damit die Vorstellung nicht gestört wurde.

Nach einer Begrüßung durch die Moderatorinnen auf der Showbühne in der Aula spielte die vierköpfige Show-Band „Eye of the Tiger“ von Survivor. Danach folgten viele kreative Beiträge von Schülern und Lehrern, die teils während und teils vor der Corona-Schulschließung aufgenommen und immer wieder von der Moderation und der Show-Band aufgelockert wurden. Ihr großes Talent zeigten unter anderem eine Klavierspielerin, eine Schlagzeugspielerin und zwei Sängerinnen, darunter eine ehemalige Abiturientin von 2018. Darüber hinaus gab es mehrere kleine Filme, Videoclips sowie auch eine Animation zu sehen, darunter der Kurzfilm „Printed Future“ des letzten P-Seminars Film von Frau Müller, die Sketche „Fünf Typen von Schülern“ und „Bayerische Klasse“ sowie der Kurzclip „Roboter Fight“, der einen „Kampf“ zwischen zwei Staubsaugerrobotern zeigte.

Außerdem konnte man selbst komponierte Lieder, wie den Song „Corona Blues“, und einen Trailer über einen während der Schulschließung selbst geschriebenen Krimi mit dem Titel „Tatort Seiser Alm“ hören und sehen. Auch sportliche Darbietungen von Mitschülern konnten die Zuschauer bestaunen. Ein Werbespot für den Korrekturroboter „Korrobotix 3000“ und das Ratespiel „Mr. & Mrs. X gesucht – wie gut kennt ihr eure Lehrer?“ gaben der Show noch eine lustige Note. Mit fünf Minuten Pause dauerte die Vorstellung, die bei den Zuschauern auf Begeisterung stieß, fast zweieinhalb Stunden. Für alle, die die Show verpasst haben, gibt es vielleicht noch einen zweiten „Sendetermin“. Auch Schulleiter Andreas Thalmaier war am Ende begeistert: „Die emotionale Bindung über den Unterricht hinaus hat unsere Schule immer geprägt und war hier einmal mehr in bemerkenswerter Weise sichtbar.“

Charlotte Rosenbusch (Wahlkurs Schulreporter)

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